Die Ereignisse ereignen sich.

Oder wie mein Verstand es einfach nicht denken kann.

Ende letzten Jahres hatte ich wundervolle, perfekte Pläne für mein weiteres Wirken mit Mensch Frau Mutter.

Ich wünschte mir schon lange einen eigenen Raum für meine Tempelkreise und Retreats. Und im November 2022 war dieser Traum fast schon Wirklichkeit. Ich träumte von einer eigene Jurte als realen Raum für Begegnung und Wachstum.

Und die Jurte als magischer Raum, braucht natürlich einen guten Ort um zu landen. Diesen Ort hatte ich sehr schnell gefunden, die Energie mega, alles klar. Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren, alles auf der Zielgeraden, alle Hürden erklommen … go … und dann: Stopp! Aus! Nix wars. Ätsch, doch nicht.

Die Entscheider über den Ort haben ihre Zusage mit einer Email zurückgezogen. Das hab ich nicht kommen sehen.

Das trifft mich wie ein Schlag aus dem Nichts.

Ich war fassungslos. Mein Kopf lief Amok. Was hab ich falsch gemacht? Was hab ich nicht beachtet? Welche Zeichen hab ich falsch gedeutet?

Spüre ich doch nicht so gut, wie ich immer dachte? Manifestiere ich falsch? Fühl ich falsch? Was ist bloß los mit mir?

Ich geb‘ auf.

Zusätzlich zu dem Mich-selbst-falsch-machen, merkte ich deutlich, da waren auch ein oder vielleicht eher zwei alte Triggerpunkte empfindlich getroffen.

Ich hab ein bisschen gebraucht um mich zu erholen und wieder ganz bei mir zu sein. Und ja, einige Extra-Spaziergänge in der Natur und mehrere Meditations-Session hat es schon gebraucht.

Aber dann zeigte sich glasklar:

Ich hab nix falsch gemacht, gar nichts.

Die Entscheidung für den ersten Ort war logisch. Es war alles richtig. Mein Verstand konnte das gut denken, alles begründen, logisch herleiten. Alles richtig gemacht.

Es geht aber nicht darum mit Verstand und den richtigen Tools perfekt zu manifesteren.

Es geht allein darum, stimmig auf meinem ureigenen Weg zu sein. Und auf dem Weg geht es darum, den Wendungen und Schleifen des Lebens zu folgen. Wir dürfen tief vertrauen, dass diese Führung zu unserem Besten ist, und sich in allem irgendwann das Geschenk zeigt.

Und diese Führung, das ist eine höhere Instanz, die mich leitet und trägt. Das Universum, das höhere Selbst die geistige Welt, nenn es wie du möchtest. In jedem Fall hat diese Ebene auf so viel unfassbar mehr Informationen und Zusammenhänge Zugriff als es mein kleiner menschlicher Verstand und meine Intuition gemeinsam jemals verarbeiten oder überblicken könnten.

Hingabe. Vertrauen. Führen lassen.

Und wie spannend oder fast gar amüsant, dass mein Verstand so schwer damit klar kommt. „Es hat alles gepasst. Das Vorhaben war perfekt“, denkt es in mir noch immer ganz leise. Nein, es war nicht bestimmt für mich. Diese Gedanken gebe ich auf.

Durch die Wendung kurz vor dem vermeintlichen Ziel, wird meine Vision mit der Jurte jetzt erst richtig schön und nimmt Fahrt auf. Das Universum hat mich fast unsanft und sehr bestimmt, an diese Stelle geschoben. Es hat mir sehr deutlich gezeigt, was jetzt dran ist.

Das ist geführt sein pur. Das fühle ich in jeder Zelle meines Körpers. Das kann ich nicht logisch begründen.

Jetzt stimmts. Jetzt ist es stimmig.

Mein nächster Schritt ist klar. Und ja, ohne das vermeintliche Scheitern hätte ich mich jetzt nicht getraut meine eigentliche, meine Herzensvision in die Welt zu bringen.

Das Refugium im Kesseltal.

Ein Refugium ist ein sicherer Ort, an den man sich zurückziehen kann. Und genau so einen Ort hab ich schon vor ein paar Jahren gekauft. Ein Grundstück mit einer alten Scheune. Kein Strom, kein Wasser nix außer alte Obstbäume, Natur und viel Raum für Möglichkeiten.

Und jetzt ist da die Jurte im Landeanflug und dieses Refugium und beides will zusammenkommen.

Wie soll das gehen, fragt mein Kopf?

Ich hab keine Ahnung. Ich weiß es nicht.  Und ich spüre aber, dass es richtig ist. Dies ist mein nächster Schritt.

Das Refugium im Kesseltal soll als Ort für Begegnung und bewusstes Seins die Scheunentore öffnen. Für Frauen und auch für Männer.

Meine Vision ist es, einen lebendigen Ort der Begegnung zu schaffen. Hier ist Raum für Wachstum, Entfaltung, Stille, Gemeinschaft, bewusstem Sein und dem Leben in allen Facetten.

Naturnah. Pur. Einfach. Friedlich. 

Ich liebe diesen Ort und trage diese Vision des Refugium tief in meinem Herzen.

Mein Feuer brennt, um diesen Ort für Menschen und auch für dich, die du das gerade liest, zu entwickeln.

Das Aufstellen der Jurte an meinem Ort ist der Grundstein für das Refugium als Ort der Begegnung, der er in meiner Vision schon immer ist.

Was ich gerade lerne?

Der Moment, an dem dein Verstand aufgibt ist eigentlich der Moment an dem deine Füße die Bodenhaftung verlieren, an dem du sanft beginnst abzuheben und deine Flügel ausbreitest um zu fliegen.

Was total klar ist?

Was nicht für mich bestimmt ist, wird nicht geschehen. Niemals, auch wenn ich mit dem Kopf durch die Wand renne.

Was ich gerade täglich erlebe?

Der Weg schiebt sich tatsächlich im Gehen unter meine Füße. Und das Vertrauen auf einen Weg, den ich nicht, noch nicht sehen kann, ist die einzige Eintrittskarte für dieses neue Land der Möglichkeiten und des Wachstums.

Was ich mich nicht traue, das werde ich nicht erleben.

Und darum gebe ich mir dieses Jahr selbst die Chance, das meine inneren Bilder dieses Ortes Stück für Stück mit der Realität verschmelzen.

Wenn du magst, dann halte ich dich über meine Website und meinen Newsletter auf dem Laufenden, wie es mit meiner Vision im Kesseltal vorangeht.

Möge mein Traum mit der Realität verschmelzen und dieses Wunder gebären: Das Refugium im Kesseltal.

Herzensgrüße und auf bald im Refugium,

Cornelia

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6 Antworten

  1. Wie schön. Das klingt wunderbar….
    Ich zögere noch immer wieder in dieses totale Vertrauen zu kommen…. Und spüre, dass das jetzt so dran und nötig ist… abgeben…. Hingeben……

    LG Daniela

  2. Ein Sprichwort lautet: „Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert“
    In diesem Sinne, liebe Cornelia, bist du auf dem richtigen Weg… Von Herzen alles Liebe, Jo

  3. Wie wunderbar – diese Erfahrung mache ich auch gerade. Es ist fantastisch sich selbst dabei zu beobachten wie die Zustände sich verändern. Mal dominieren Angst und Zweifel. Dann schwinge ich mich wieder in die bedingungslose Liebe und ins Vertrauen. Wir gehen in eine neue Zeit. In dieser funktionieren die „alten Prinzipien“ nicht mehr. Ich bin dankbar dafür, dass wir mehr und mehr werden, die sich bewußt für das Neue entscheiden. Alles Liebe für dein Projekt. Herzlich Sabrina

    1. Liebe Sabrina, vielen lieben Dank für deine Worte. Ja, wir gehen in eine neue Zeit mit allen Tälern und Höhen die der Weg bereit hält. Und wenn wir Teile unseres Weges gemeinsam gehen, Erfahrungen austauschen und bewusst sind, dann ist das ein elementarer Teil Mensch zu sein.
      Alles Liebe für dich, Herzensgrüße Cornelia

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